Bertelsmann erzielt operatives Rekordergebnis und Milliardengewinn im Jahr 2016

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Berlin (ots)

   - Stärkstes organisches Umsatzwachstum seit vier Jahren 
   - Operating EBITDA erreicht Höchstwert von 2,57 Mrd. Euro 
   - Konzernergebnis mit 1,14 Mrd. Euro auf höchstem Niveau seit 2006
   - Anteil der Wachstumsgeschäfte auf 30 Prozent erhöht 
   - Digitalumsatz steigt auf 44 Prozent vom Gesamtumsatz 
   - Erlöse außerhalb Europas auf 28 Prozent gewachsen 

Die Transformation von Bertelsmann zahlt sich aus: Das internationale Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2016 das stärkste organische Umsatzwachstum seit vier Jahren, ein operatives Rekordergebnis und erneut einen Milliardengewinn. Im Ausweis blieb der Umsatz im vergangenen Jahr trotz negativer Wechselkurs- und Portfolioeffekte mit 17,0 Mrd. Euro nahezu stabil (Vorjahr: 17,1 Mrd. Euro). Das Operating EBITDA stieg auf den Rekordwert von 2,57 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,49 Mrd. Euro), obwohl Anlaufverluste für Digital- und Neugeschäfte anfielen. Das Konzernergebnis übertraf trotz eines höheren Steueraufwands den Vorjahreswert noch einmal und verbesserte sich auf 1,14 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,11 Mrd. Euro).

Die Geschäftszahlen spiegeln den Erfolg von Bertelsmann wider, wachstumsstärker, digitaler, internationaler und diversifizierter zu werden. Seit 2012 hat das Unternehmen mehr als vier Milliarden Euro in Wachstums- und Digitalgeschäfte investiert und den Umsatzbeitrag wachstumsstarker Geschäfte auf 30 Prozent erhöht (2011: 20 Prozent). In den kommenden Jahren soll dieser auf 40 Prozent steigen. Der Umsatzanteil strukturell rückläufiger Geschäfte ging dagegen in den vergangenen fünf Jahren von 16 Prozent auf rund vier Prozent zurück.

Der Umsatzanteil der Digitalaktivitäten, den Bertelsmann heute erstmals gebündelt nennt, erhöhte sich seit 2011 ebenfalls stetig: Erwirtschaftete das Unternehmen damals 30 Prozent (4,6 Mrd. Euro) seines Umsatzes digital, waren es 2016 bereits 44 Prozent bzw. 7,4 Mrd. Euro. Dabei stieg der Anteil der Digitalumsätze über alle Erlöskategorien, ob digitale Werbung, Produkte, Verbreitung, Vertrieb oder Kunden. Konkret gehört beispielsweise die RTL Group inzwischen zu den global führenden Anbietern im Bereich Online-Video, Penguin Random House verfügt über ein so großes E-Book-Portfolio wie weltweit keine andere Publikumsverlagsgruppe und Arvato ist Dienstleister für wichtige Hightech-Konzerne. Weitere Geschäftsmodelle wie die von BMG oder der Bertelsmann Education Group sind maßgeschneidert für das digitale Zeitalter. In den kommenden Jahren soll der Digitalanteil des Konzernumsatzes auf über 50 Prozent steigen.

Auch seine internationale Präsenz hat Bertelsmann in den vergangenen Jahren gestärkt: 2016 erwirtschaftete der Konzern 28 Prozent seiner Umsätze außerhalb Europas (2011: 20 Prozent). Absolut ist der Umsatz von Bertelsmann außerhalb Europas damit seit 2011 um mehr als 50 Prozent gestiegen. Neben Brasilien, Indien und China, wo Bertelsmann mit seinen Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsgeschäften aktiv ist, stehen besonders die USA im Fokus der strategischen Aktivitäten. Bertelsmann strebt an, dort in Zukunft rund 30 Prozent seines Umsatzes zu erwirtschaften.

Sichtbar sind die strategischen Fortschritte seit Jahresanfang 2016 auch in einer diversifizierten Konzernstruktur mit acht Unternehmensbereichen, für die Bertelsmann heute zum ersten Mal Gesamtjahreszahlen bekannt gibt.

Thomas Rabe, Vorstandsvorsitzender von Bertelsmann, sagte: „Bertelsmann hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Unsere Geschäftszahlen für 2016 verdeutlichen einmal mehr, dass sich der Konzernumbau bezahlt macht – so profitabel wie heute war Bertelsmann lange nicht mehr. Wir sind inzwischen erkennbar wachstumsstärker, digitaler, internationaler und diversifizierter; diese Entwicklung setzen wir fort. Hierfür werden wir bis 2020 mehrere Milliarden Euro in unsere Wachstums- und Digitalgeschäfte investieren. Bei der internationalen Expansion unserer Geschäfte setzen wir neben Brasilien, Indien und China besonders auf die USA.“

Der Umsatz von Bertelsmann blieb im Geschäftsjahr 2016 trotz negativer Wechselkurs- und Portfolioeffekte mit 17,0 Mrd. Euro nahezu stabil (Vorjahr: 17,1 Mrd. Euro). Das organische Wachstum betrug 0,9 Prozent, wobei sich die RTL Group (3,2 Prozent organisches Wachstum), Arvato (3,9 Prozent), BMG (12,8 Prozent) und die Bertelsmann Education Group (15,9 Prozent) positiv entwickelten.

Das Operating EBITDA von Bertelsmann erhöhte sich um 3,3 Prozent bzw. 83 Mio. Euro auf den Rekordwert von 2,57 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,49 Mrd. Euro) trotz Anlaufverlusten für Digital- und Neugeschäfte, die sich allein bei der Bertelsmann Education Group und der RTL Group auf insgesamt -71 Mio. Euro beliefen. Zum Ergebnisanstieg trugen unter anderem die RTL Group, BMG, Arvato sowie der Online-Bildungsanbieter Relias Learning bei. Die EBITDA-Marge übertraf mit 15,1 Prozent (Vorjahr: 14,5 Prozent) noch einmal das hohe Niveau des Vorjahres.

Das Konzernergebnis erreichte den höchsten Wert seit zehn Jahren und verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr trotz höherer Steuerbelastungen um 2,6 Prozent auf 1,14 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,11 Mrd. Euro). Gründe für die positive Entwicklung sind das höhere operative Ergebnis sowie geringere Belastungen aus Sondereinflüssen gegenüber 2015.

Thomas Rabe betonte, dass Bertelsmann 2016 in allen vier strategischen Stoßrichtungen – Stärkung der Kerngeschäfte, digitale Transformation, Ausbau von Wachstumsplattformen und Expansion in Wachstumsregionen – deutlich vorangekommen sei.

So wurden die Kerngeschäfte unter anderem durch den weiteren Ausbau der Senderfamilien bei der RTL Group gestärkt; die Mediengruppe RTL Deutschland sicherte sich außerdem die Übertragungsrechte für 28 Spiele der deutschen Fußballnationalmannschaft. Penguin Random House erzielte weltweit kreative Erfolge. Zu den meistverkauften Büchern gehörten der Thriller „The Girl on The Train“ von Paula Hawkins sowie „Me Before You“ und „After You“ von Jojo Moyes. Gruner + Jahr formierte mit Territory den führenden Content-Communication-Dienstleister Deutschlands, gründete gemeinsam mit dem Landwirtschaftsverlag die Deutsche Medien Manufaktur und bildete zusammen mit der Mediengruppe RTL Deutschland die Ad Alliance.

Auch bei der digitalen Transformation seiner Geschäfte machte Bertelsmann im vergangenen Jahr Fortschritte: Die Video-on-Demand-Angebote, Web-Produktionen und -Kanäle sowie Multichannel-Netzwerke der RTL Group verzeichneten 2016 insgesamt 274 Milliarden Onlinevideo-Abrufe – ein Zuwachs von 161 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Durch die Übernahme des Onlinevideo-Vermarkters Smartclip stärkte die Gruppe ihre Position als Vermarkter digitaler Videowerbung in Europa. Penguin Random House erweiterte sein E-Book-Angebot auf mehr als 128.000 Titel. Gruner + Jahr erwirtschaftete in seinen Kernmärkten Deutschland und Frankreich einen hohen Anteil seiner Erlöse mit digitalen Angeboten, baute die digitale Werbevermarktung aus und übernahm in Frankreich einen der führenden Bewegtbild-Anbieter des Landes, die Groupe Cerise. Darüber hinaus erzielten die Websites von „Stern“, „Brigitte“ und „Gala“ jeweils Reichweitenrekorde. Arvato wuchs als Dienstleister für Unternehmen aus den Bereichen IT und Hightech. Die verschiedenen Unternehmen und Redaktionen von Bertelsmann erreichen über ihre Social-Media-Kanäle inzwischen kumuliert rund 1,6 Mrd. Follower auf Twitter, Facebook, Google+ und YouTube.

Erfolgreich gestaltete sich auch der Ausbau der Wachstumsplattformen: Fremantle Media stärkte seine Position durch mehrere neue Beteiligungen und Zukäufe, unter anderem übernahm die RTL-Group-Tochter das auf Unterhaltung, Scripted Reality und Drama spezialisierte Unternehmen Abot Hameiri aus Israel. Die Gruppe war darüber hinaus mit diversen Produktionen wie „Deutschland 83“ und „The Young Pope“ international erfolgreich. BMG erwarb unter anderem eine Mehrheitsbeteiligung am ARC-Music-Verlagskatalog und verzeichnete mit dem Signing von „Pink Floyd“-Legende Roger Waters einen der prominentesten Deals der Musikindustrie. Arvato SCM Solutions baute sein weltweites Logistiknetzwerk aus und erzielte diverse Vertriebserfolge; der Geschäftsbereich Arvato Financial Solutions verzeichnete eine positive Geschäftsentwicklung. Im Bildungsbereich stärkte Bertelsmann seine Tochter Relias Learning: Der Online-Bildungsanbieter akquirierte sechs Unternehmen und expandierte sowohl nach Europa als auch nach China. Der E-Learning-Anbieter Udacity weitete sein Geschäft ebenfalls international aus und ist mit seinen Nanodegree-Programmen nun unter anderem in Deutschland, Brasilien, China und Indien aktiv.

Auch seine geschäftlichen Aktivitäten in Wachstumsregionen erweiterte Bertelsmann im vergangenen Jahr, unter anderem baute BMG in China seine Zusammenarbeit mit dem Partner Alibaba Music aus, der Musiksparte der bekannten E-Commerce-Plattform. Der Fonds Bertelsmann Asia Investments (BAI) beteiligte sich an 27 neuen Start-ups und leistete durch Gewinne aus Beteiligungsverkäufen einen positiven Beitrag zum Konzernergebnis. In Indien und Brasilien tätigte Bertelsmann ebenfalls mehrere Start-up-Investitionen, unter anderem in das indische FinTech-Unternehmen Lendingkart und die brasilianische NRE Education Group.

Bernd Hirsch, Finanzvorstand von Bertelsmann, sagte: „Wir haben die solide finanzielle Position des Unternehmens im vergangenen Jahr weiter gestärkt. Bertelsmann verfügt über eine starke operative Mittelfreisetzung, eine hohe Eigenkapitalquote und stabile Ratings. Dies bietet uns den Freiraum, die strategische Transformation weiter kraftvoll voranzutreiben.“

Der fortgeführte Geschäftsausbau resultierte auch 2016 in einem hohen Investitionsvolumen: Einschließlich übernommener Finanzschulden investierte Bertelsmann im vergangenen Jahr 1,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,3 Mrd. Euro). Der Konzern akquirierte unter anderem die Unternehmen Smartclip und Groupe Cerise sowie diverse TV-Produktions-, Musik- und Bildungsgeschäfte. Dazu kamen Investitionen in Musikkataloge sowie Filmrechtepakete. Außerdem beteiligte sich Bertelsmann im vergangenen Jahr an 43 neuen Start-ups, seit 2012 hat das Unternehmen allein über seine vier Investmentfonds mehr als 500 Mio. Euro in internationale Jungunternehmen investiert.

Aufgrund des gestiegenen Konzernergebnisses erhöhten sich das Eigenkapital von Bertelsmann noch einmal auf 9,9 Mrd. Euro (Vorjahr: 9,4 Mrd. Euro). Die Eigenkapitalquote erreichte 41,6 Prozent (Vorjahr: 41,2 Prozent).

Die Nettofinanzschulden reduzierten sich auf 2,6 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,8 Mrd. Euro). Die weiter gefassten wirtschaftlichen Schulden erhöhten sich dagegen zum 31. Dezember 2016 auf 5,9 Mrd. Euro nach 5,6 Mrd. Euro im Vorjahr. Grund für den Anstieg sind vor allem gestiegene Pensionsrückstellungen aufgrund eines gesunkenen Diskontierungszinssatzes. Der bereinigte Operating Free Cash Flow betrug 1,80 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,56 Mrd. Euro).

Die Mitarbeiter werden an den erzielten Erfolgen beteiligt: Sie erhalten für das abgelaufene Geschäftsjahr Gewinn- und Erfolgsbeteiligungen in Höhe von insgesamt 105 Mio. Euro (Vorjahr: 95 Mio. Euro).

Für den Bertelsmann Genussschein 2001 (ISIN DE0005229942) werden am 15. Mai 2017 gemäß den Genussscheinbedingungen erneut 15 Prozent auf den Grundbetrag ausgeschüttet. Die Ausschüttung für den Genussschein 1992 (ISIN DE0005229900) wird bei 8,09 Prozent (Vorjahr: 7,99 Prozent) liegen.

Bernd Hirsch weiter: „Aufgrund unseres verbesserten Wachstumsprofils sind wir für das laufende Geschäftsjahr zuversichtlich. Wir rechnen mit einem höheren Umsatz sowie einer weiterhin hohen operativen Profitabilität. Unser Konzernergebnis sollte zum dritten Mal in Folge die Milliarden-Grenze übersteigen.“

Weitere Eckwerte:

Sondereinflüsse

Die Sondereinflüsse reduzierten sich im Geschäftsjahr 2016 auf -139 Mio. Euro nach -191 Mio. Euro im Vorjahr. Neben verringerten Restrukturierungsaufwendungen leistete Bertelsmann Investments durch Veräußerungsgewinne von Beteiligungen einen positiven Beitrag.

Cashflow

Im Berichtszeitraum wurde ein Cashflow aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 1,95 Mrd. Euro generiert (Vorjahr: 1,60 Mrd. Euro). Der bereinigte Operating Free Cash Flow betrug 1,80 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,56 Mrd. Euro), die bereinigte Cash Conversion Rate lag bei 93 Prozent (Vorjahr: 83 Prozent).

Bilanzsumme

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2016 erhöhte sich auf 23,8 Mrd. Euro (Vorjahr: 22,9 Mrd. Euro). Die liquiden Mittel stiegen auf 1,4 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,3 Mrd. Euro). Das Eigenkapital verzeichnete einen Anstieg auf 9,9 Mrd. Euro (Vorjahr: 9,4 Mrd. Euro), dadurch erhöhte sich die Eigenkapitalquote auf 41,6 Prozent (Vorjahr: 41,2 Prozent).

Investitionen

Die Gesamtinvestitionen einschließlich übernommener Finanzschulden betrugen 1,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,3 Mrd. Euro). Bertelsmann akquirierte unter anderem den Onlinevideo-Vermarkter Smartclip, das digitale Medienunternehmen Groupe Cerise sowie diverse TV-Produktions- und Bildungsgeschäfte. Das Gros weiterer Investitionen entfiel auf Sachanlagen bei Arvato, den Erwerb von Filmrechten bei der RTL Group sowie von Musikkatalogen bei BMG. Dazu kamen Fonds-Investitionen in verschiedene Start-ups.

Mitarbeiter

Zum Ende des Geschäftsjahres beschäftigte der Konzern weltweit 116.434 Mitarbeiter. Im Jahr 2016 absolvierten 1.225 Personen eine Berufsausbildung in den inländischen Bertelsmann-Unternehmen.

Unternehmensbereiche

RTL Group

Die RTL Group verzeichnete eine positive Geschäftsentwicklung mit erneutem Umsatz- und Ergebniswachstum.

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Bertelsmann erzielt operatives Rekordergebnis und Milliardengewinn im Jahr 2016

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Berlin (ots)

   - Stärkstes organisches Umsatzwachstum seit vier Jahren 
   - Operating EBITDA erreicht Höchstwert von 2,57 Mrd. Euro 
   - Konzernergebnis mit 1,14 Mrd. Euro auf höchstem Niveau seit 2006
   - Anteil der Wachstumsgeschäfte auf 30 Prozent erhöht 
   - Digitalumsatz steigt auf 44 Prozent vom Gesamtumsatz 
   - Erlöse außerhalb Europas auf 28 Prozent gewachsen 

Die Transformation von Bertelsmann zahlt sich aus: Das internationale Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2016 das stärkste organische Umsatzwachstum seit vier Jahren, ein operatives Rekordergebnis und erneut einen Milliardengewinn. Im Ausweis blieb der Umsatz im vergangenen Jahr trotz negativer Wechselkurs- und Portfolioeffekte mit 17,0 Mrd. Euro nahezu stabil (Vorjahr: 17,1 Mrd. Euro). Das Operating EBITDA stieg auf den Rekordwert von 2,57 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,49 Mrd. Euro), obwohl Anlaufverluste für Digital- und Neugeschäfte anfielen. Das Konzernergebnis übertraf trotz eines höheren Steueraufwands den Vorjahreswert noch einmal und verbesserte sich auf 1,14 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,11 Mrd. Euro).

Die Geschäftszahlen spiegeln den Erfolg von Bertelsmann wider, wachstumsstärker, digitaler, internationaler und diversifizierter zu werden. Seit 2012 hat das Unternehmen mehr als vier Milliarden Euro in Wachstums- und Digitalgeschäfte investiert und den Umsatzbeitrag wachstumsstarker Geschäfte auf 30 Prozent erhöht (2011: 20 Prozent). In den kommenden Jahren soll dieser auf 40 Prozent steigen. Der Umsatzanteil strukturell rückläufiger Geschäfte ging dagegen in den vergangenen fünf Jahren von 16 Prozent auf rund vier Prozent zurück.

Der Umsatzanteil der Digitalaktivitäten, den Bertelsmann heute erstmals gebündelt nennt, erhöhte sich seit 2011 ebenfalls stetig: Erwirtschaftete das Unternehmen damals 30 Prozent (4,6 Mrd. Euro) seines Umsatzes digital, waren es 2016 bereits 44 Prozent bzw. 7,4 Mrd. Euro. Dabei stieg der Anteil der Digitalumsätze über alle Erlöskategorien, ob digitale Werbung, Produkte, Verbreitung, Vertrieb oder Kunden. Konkret gehört beispielsweise die RTL Group inzwischen zu den global führenden Anbietern im Bereich Online-Video, Penguin Random House verfügt über ein so großes E-Book-Portfolio wie weltweit keine andere Publikumsverlagsgruppe und Arvato ist Dienstleister für wichtige Hightech-Konzerne. Weitere Geschäftsmodelle wie die von BMG oder der Bertelsmann Education Group sind maßgeschneidert für das digitale Zeitalter. In den kommenden Jahren soll der Digitalanteil des Konzernumsatzes auf über 50 Prozent steigen.

Auch seine internationale Präsenz hat Bertelsmann in den vergangenen Jahren gestärkt: 2016 erwirtschaftete der Konzern 28 Prozent seiner Umsätze außerhalb Europas (2011: 20 Prozent). Absolut ist der Umsatz von Bertelsmann außerhalb Europas damit seit 2011 um mehr als 50 Prozent gestiegen. Neben Brasilien, Indien und China, wo Bertelsmann mit seinen Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsgeschäften aktiv ist, stehen besonders die USA im Fokus der strategischen Aktivitäten. Bertelsmann strebt an, dort in Zukunft rund 30 Prozent seines Umsatzes zu erwirtschaften.

Sichtbar sind die strategischen Fortschritte seit Jahresanfang 2016 auch in einer diversifizierten Konzernstruktur mit acht Unternehmensbereichen, für die Bertelsmann heute zum ersten Mal Gesamtjahreszahlen bekannt gibt.

Thomas Rabe, Vorstandsvorsitzender von Bertelsmann, sagte: „Bertelsmann hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Unsere Geschäftszahlen für 2016 verdeutlichen einmal mehr, dass sich der Konzernumbau bezahlt macht – so profitabel wie heute war Bertelsmann lange nicht mehr. Wir sind inzwischen erkennbar wachstumsstärker, digitaler, internationaler und diversifizierter; diese Entwicklung setzen wir fort. Hierfür werden wir bis 2020 mehrere Milliarden Euro in unsere Wachstums- und Digitalgeschäfte investieren. Bei der internationalen Expansion unserer Geschäfte setzen wir neben Brasilien, Indien und China besonders auf die USA.“

Der Umsatz von Bertelsmann blieb im Geschäftsjahr 2016 trotz negativer Wechselkurs- und Portfolioeffekte mit 17,0 Mrd. Euro nahezu stabil (Vorjahr: 17,1 Mrd. Euro). Das organische Wachstum betrug 0,9 Prozent, wobei sich die RTL Group (3,2 Prozent organisches Wachstum), Arvato (3,9 Prozent), BMG (12,8 Prozent) und die Bertelsmann Education Group (15,9 Prozent) positiv entwickelten.

Das Operating EBITDA von Bertelsmann erhöhte sich um 3,3 Prozent bzw. 83 Mio. Euro auf den Rekordwert von 2,57 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,49 Mrd. Euro) trotz Anlaufverlusten für Digital- und Neugeschäfte, die sich allein bei der Bertelsmann Education Group und der RTL Group auf insgesamt -71 Mio. Euro beliefen. Zum Ergebnisanstieg trugen unter anderem die RTL Group, BMG, Arvato sowie der Online-Bildungsanbieter Relias Learning bei. Die EBITDA-Marge übertraf mit 15,1 Prozent (Vorjahr: 14,5 Prozent) noch einmal das hohe Niveau des Vorjahres.

Das Konzernergebnis erreichte den höchsten Wert seit zehn Jahren und verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr trotz höherer Steuerbelastungen um 2,6 Prozent auf 1,14 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,11 Mrd. Euro). Gründe für die positive Entwicklung sind das höhere operative Ergebnis sowie geringere Belastungen aus Sondereinflüssen gegenüber 2015.

Thomas Rabe betonte, dass Bertelsmann 2016 in allen vier strategischen Stoßrichtungen – Stärkung der Kerngeschäfte, digitale Transformation, Ausbau von Wachstumsplattformen und Expansion in Wachstumsregionen – deutlich vorangekommen sei.

So wurden die Kerngeschäfte unter anderem durch den weiteren Ausbau der Senderfamilien bei der RTL Group gestärkt; die Mediengruppe RTL Deutschland sicherte sich außerdem die Übertragungsrechte für 28 Spiele der deutschen Fußballnationalmannschaft. Penguin Random House erzielte weltweit kreative Erfolge. Zu den meistverkauften Büchern gehörten der Thriller „The Girl on The Train“ von Paula Hawkins sowie „Me Before You“ und „After You“ von Jojo Moyes. Gruner + Jahr formierte mit Territory den führenden Content-Communication-Dienstleister Deutschlands, gründete gemeinsam mit dem Landwirtschaftsverlag die Deutsche Medien Manufaktur und bildete zusammen mit der Mediengruppe RTL Deutschland die Ad Alliance.

Auch bei der digitalen Transformation seiner Geschäfte machte Bertelsmann im vergangenen Jahr Fortschritte: Die Video-on-Demand-Angebote, Web-Produktionen und -Kanäle sowie Multichannel-Netzwerke der RTL Group verzeichneten 2016 insgesamt 274 Milliarden Onlinevideo-Abrufe – ein Zuwachs von 161 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Durch die Übernahme des Onlinevideo-Vermarkters Smartclip stärkte die Gruppe ihre Position als Vermarkter digitaler Videowerbung in Europa. Penguin Random House erweiterte sein E-Book-Angebot auf mehr als 128.000 Titel. Gruner + Jahr erwirtschaftete in seinen Kernmärkten Deutschland und Frankreich einen hohen Anteil seiner Erlöse mit digitalen Angeboten, baute die digitale Werbevermarktung aus und übernahm in Frankreich einen der führenden Bewegtbild-Anbieter des Landes, die Groupe Cerise. Darüber hinaus erzielten die Websites von „Stern“, „Brigitte“ und „Gala“ jeweils Reichweitenrekorde. Arvato wuchs als Dienstleister für Unternehmen aus den Bereichen IT und Hightech. Die verschiedenen Unternehmen und Redaktionen von Bertelsmann erreichen über ihre Social-Media-Kanäle inzwischen kumuliert rund 1,6 Mrd. Follower auf Twitter, Facebook, Google+ und YouTube.

Erfolgreich gestaltete sich auch der Ausbau der Wachstumsplattformen: Fremantle Media stärkte seine Position durch mehrere neue Beteiligungen und Zukäufe, unter anderem übernahm die RTL-Group-Tochter das auf Unterhaltung, Scripted Reality und Drama spezialisierte Unternehmen Abot Hameiri aus Israel. Die Gruppe war darüber hinaus mit diversen Produktionen wie „Deutschland 83“ und „The Young Pope“ international erfolgreich. BMG erwarb unter anderem eine Mehrheitsbeteiligung am ARC-Music-Verlagskatalog und verzeichnete mit dem Signing von „Pink Floyd“-Legende Roger Waters einen der prominentesten Deals der Musikindustrie. Arvato SCM Solutions baute sein weltweites Logistiknetzwerk aus und erzielte diverse Vertriebserfolge; der Geschäftsbereich Arvato Financial Solutions verzeichnete eine positive Geschäftsentwicklung. Im Bildungsbereich stärkte Bertelsmann seine Tochter Relias Learning: Der Online-Bildungsanbieter akquirierte sechs Unternehmen und expandierte sowohl nach Europa als auch nach China. Der E-Learning-Anbieter Udacity weitete sein Geschäft ebenfalls international aus und ist mit seinen Nanodegree-Programmen nun unter anderem in Deutschland, Brasilien, China und Indien aktiv.

Auch seine geschäftlichen Aktivitäten in Wachstumsregionen erweiterte Bertelsmann im vergangenen Jahr, unter anderem baute BMG in China seine Zusammenarbeit mit dem Partner Alibaba Music aus, der Musiksparte der bekannten E-Commerce-Plattform. Der Fonds Bertelsmann Asia Investments (BAI) beteiligte sich an 27 neuen Start-ups und leistete durch Gewinne aus Beteiligungsverkäufen einen positiven Beitrag zum Konzernergebnis. In Indien und Brasilien tätigte Bertelsmann ebenfalls mehrere Start-up-Investitionen, unter anderem in das indische FinTech-Unternehmen Lendingkart und die brasilianische NRE Education Group.

Bernd Hirsch, Finanzvorstand von Bertelsmann, sagte: „Wir haben die solide finanzielle Position des Unternehmens im vergangenen Jahr weiter gestärkt. Bertelsmann verfügt über eine starke operative Mittelfreisetzung, eine hohe Eigenkapitalquote und stabile Ratings. Dies bietet uns den Freiraum, die strategische Transformation weiter kraftvoll voranzutreiben.“

Der fortgeführte Geschäftsausbau resultierte auch 2016 in einem hohen Investitionsvolumen: Einschließlich übernommener Finanzschulden investierte Bertelsmann im vergangenen Jahr 1,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,3 Mrd. Euro). Der Konzern akquirierte unter anderem die Unternehmen Smartclip und Groupe Cerise sowie diverse TV-Produktions-, Musik- und Bildungsgeschäfte. Dazu kamen Investitionen in Musikkataloge sowie Filmrechtepakete. Außerdem beteiligte sich Bertelsmann im vergangenen Jahr an 43 neuen Start-ups, seit 2012 hat das Unternehmen allein über seine vier Investmentfonds mehr als 500 Mio. Euro in internationale Jungunternehmen investiert.

Aufgrund des gestiegenen Konzernergebnisses erhöhten sich das Eigenkapital von Bertelsmann noch einmal auf 9,9 Mrd. Euro (Vorjahr: 9,4 Mrd. Euro). Die Eigenkapitalquote erreichte 41,6 Prozent (Vorjahr: 41,2 Prozent).

Die Nettofinanzschulden reduzierten sich auf 2,6 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,8 Mrd. Euro). Die weiter gefassten wirtschaftlichen Schulden erhöhten sich dagegen zum 31. Dezember 2016 auf 5,9 Mrd. Euro nach 5,6 Mrd. Euro im Vorjahr. Grund für den Anstieg sind vor allem gestiegene Pensionsrückstellungen aufgrund eines gesunkenen Diskontierungszinssatzes. Der bereinigte Operating Free Cash Flow betrug 1,80 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,56 Mrd. Euro).

Die Mitarbeiter werden an den erzielten Erfolgen beteiligt: Sie erhalten für das abgelaufene Geschäftsjahr Gewinn- und Erfolgsbeteiligungen in Höhe von insgesamt 105 Mio. Euro (Vorjahr: 95 Mio. Euro).

Für den Bertelsmann Genussschein 2001 (ISIN DE0005229942) werden am 15. Mai 2017 gemäß den Genussscheinbedingungen erneut 15 Prozent auf den Grundbetrag ausgeschüttet. Die Ausschüttung für den Genussschein 1992 (ISIN DE0005229900) wird bei 8,09 Prozent (Vorjahr: 7,99 Prozent) liegen.

Bernd Hirsch weiter: „Aufgrund unseres verbesserten Wachstumsprofils sind wir für das laufende Geschäftsjahr zuversichtlich. Wir rechnen mit einem höheren Umsatz sowie einer weiterhin hohen operativen Profitabilität. Unser Konzernergebnis sollte zum dritten Mal in Folge die Milliarden-Grenze übersteigen.“

Weitere Eckwerte:

Sondereinflüsse

Die Sondereinflüsse reduzierten sich im Geschäftsjahr 2016 auf -139 Mio. Euro nach -191 Mio. Euro im Vorjahr. Neben verringerten Restrukturierungsaufwendungen leistete Bertelsmann Investments durch Veräußerungsgewinne von Beteiligungen einen positiven Beitrag.

Cashflow

Im Berichtszeitraum wurde ein Cashflow aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 1,95 Mrd. Euro generiert (Vorjahr: 1,60 Mrd. Euro). Der bereinigte Operating Free Cash Flow betrug 1,80 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,56 Mrd. Euro), die bereinigte Cash Conversion Rate lag bei 93 Prozent (Vorjahr: 83 Prozent).

Bilanzsumme

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2016 erhöhte sich auf 23,8 Mrd. Euro (Vorjahr: 22,9 Mrd. Euro). Die liquiden Mittel stiegen auf 1,4 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,3 Mrd. Euro). Das Eigenkapital verzeichnete einen Anstieg auf 9,9 Mrd. Euro (Vorjahr: 9,4 Mrd. Euro), dadurch erhöhte sich die Eigenkapitalquote auf 41,6 Prozent (Vorjahr: 41,2 Prozent).

Investitionen

Die Gesamtinvestitionen einschließlich übernommener Finanzschulden betrugen 1,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,3 Mrd. Euro). Bertelsmann akquirierte unter anderem den Onlinevideo-Vermarkter Smartclip, das digitale Medienunternehmen Groupe Cerise sowie diverse TV-Produktions- und Bildungsgeschäfte. Das Gros weiterer Investitionen entfiel auf Sachanlagen bei Arvato, den Erwerb von Filmrechten bei der RTL Group sowie von Musikkatalogen bei BMG. Dazu kamen Fonds-Investitionen in verschiedene Start-ups.

Mitarbeiter

Zum Ende des Geschäftsjahres beschäftigte der Konzern weltweit 116.434 Mitarbeiter. Im Jahr 2016 absolvierten 1.225 Personen eine Berufsausbildung in den inländischen Bertelsmann-Unternehmen.

Unternehmensbereiche

RTL Group

Die RTL Group verzeichnete eine positive Geschäftsentwicklung mit erneutem Umsatz- und Ergebniswachstum.

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IDG baut digitales Vermarktungsportfolio aus: Neues Angebot für Account-based-Marketing

München (ots) – Internationales B2B-Tool „Pipeline Activator“ ermöglicht Technologie-Unternehmen vorausschauende Analyse von Erlöspotenzialen bei Zielkunden

München, 20. März 2017 – Die IDG Communications Media AG erweitert ihr digitales Vermarktungsangebot um eine „Predictive Intelligence Engine“ für das Account-based Marketing. Das Media-, Data- und Marketing-Services-Unternehmen nimmt ab sofort den neu entwickelten Service „Pipeline Activator“ der US-Muttergesellschaft IDG aus Boston ins Vermarktungsprogramm mit auf. Dabei handelt es sich um ein B2B-Tool für die vorausschauende Analyse von Erlöspotenzialen bei Zielkunden. Dashboards zeigen die relevanten Informationen und geben Auskunft über den aktuellen Status von IT-Projekten.

Die Software-as-a-Service-Lösung liefert Technologie-Firmen weltweit detaillierte Kenntnisse über aktuelle IT-Projekte in ihren Zielunternehmen sowie über Verkaufsaussichten für Produkte und Dienstleistungen im Bereich Enterprise IT. Grundlage des Tools sind die aus der Inhalte-Nutzung der IDG-Medienmarken sowie dem Lead-Generierungsprogramm gewonnen Datensätze. Die Nutzung von „Pipeline Activator“ ist über ein an einen Zeitraum gebundenes Abo-Modell möglich.

„Mit dem ‚Pipeline Activator‘ bieten wir unseren Kunden Zugang zu unserer datenbankgestützten Technologieplattform mit weltweiten Vermarktungsmöglichkeiten“, sagt York von Heimburg, Vorstand IDG Communications Media. „Anhand unserer umfangreichen Daten erhalten Unternehmen einen umfassenden Einblick in die Kaufabsichten ihrer Zielgruppe und sind so in der Lage, ihren Vertrieb durch gezielte Marketing-Aktivitäten optimal zu unterstützen.“

Bei Fragen und für weitere Informationen zum „Pipeline Activator“ sowie zum gesamten Marketing Services-Angebot von IDG steht Sebastian Woerle unter Tel. 089/360 86-113 oder per E-Mail an swoerle@idgbusiness.de zur Verfügung.

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IDG connects the world of tech buyers with insights, intent and engagement. IDG is the world’s largest media, data and marketing services company that activates and engages the most influential technology buyers. Our premium brands, including CIO®, Computerworld®, PCWorld® and Macworld®, engage the most powerful audience of technology buyers providing essential guidance on the evolving technology landscape. Our global data intelligence platform activates purchasing intent, powering our clients‘ success. IDG Marketing Services creates custom content with marketing impact across video, mobile, social and digital. We execute complex campaigns that fulfill marketers‘ global ambitions seamlessly with consistency that delivers results and wins awards. Visit IDG.com for more information. IDG is the #1 tech media companyin the world per comScore.* *Source: comScoreMedia Metrix. Desktop Unique Visitors, Worldwide, February 2016

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APCOA PARKING Gruppe – Erfolgreiche Refinanzierung des Kreditrahmens abgeschlossen

Stuttgart (ots) – Die APCOA PARKING Gruppe („APCOA“), Europas führender Parkraum-Manager, hat die Refinanzierung seines bestehenden Kreditrahmens erfolgreich abgeschlossen. In einer deutlich überzeichneten Syndizierung mit ausgewählten institutionellen Investoren und Banken wurde ein Kreditvolumen von EUR 435 Millionen erfolgreich platziert. APCOA und die Kreditinstrumente sind mit einem Rating von Standard & Poor’s mit B+ und Moody’s Investors Service mit B1 ausgestattet.

„Wir sind überaus zufrieden mit der großen Zustimmung und Bestätigung unseres Kurses durch Investoren und Ratingagenturen. Unser diversifiziertes und stabiles Geschäftsmodell sowie unsere langfristigen Vertrags- und Kundenbeziehungen übersetzen sich in ein positives und attraktives Kreditprofil. Ich freue mich über den erfolgreichen Abschluss der Refinanzierung und der Sicherung einer langfristigen Kapitalstruktur mit attraktiven Konditionen“, so Steffen Bätjer, CFO von APCOA.

Barclays Bank PLC, Deutsche Bank AG, Niederlassung London und die Royal Bank of Scotland plc (handelnd als NatWest Markets) fungierten als Mandated Lead Arrangers und Joint Bookrunners für APCOA. Barclays fungierte als Rating Advisor und ist der Agent und Security Agent für den neuen Kreditrahmen.

Über APCOA PARKING

Die APCOA PARKING Gruppe ist der führende europäische Parkraum-Manager. Über 45 Jahre Erfahrung, Know-How aus 13 europäischen Ländern und ein breit gestreutes Kunden-Portfolio zeichnen den Konzern aus. Mehr als 30 europäische Flughäfen haben APCOA mit dem Management ihrer Parkierungsanlagen betraut.

Die APCOA Gruppe bewirtschaftet über 1,4 Millionen Einzelstellplätze. Dabei garantiert APCOAs internationaler Erfahrungshintergrund Kunden und Immobilieneignern zukunftsweisende und innovative Parkservices an über 9.000 Standorten. 4.600 Mitarbeiter arbeiten auf der Basis von internationalem Know-How, lokalen Ortskenntnissen, individuellen Verträgen und maßgeschneiderten technischen Lösungen. Die Konzernzentrale und die deutsche Niederlassung haben ihren Sitz in Stuttgart, Deutschland.

Pressekontakt:

Kontakt: APCOA PARKING Holdings GmbH, Sebastian Merkle, Flughafenstr.
34, 70624 Stuttgart-Airport, T: +49 711-94791-0

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Geschäftsideen vorratsgmbh anteile kaufen risiken – Vielleicht passend für den erfolgreichen Start in Birkachhof

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Santander unterstützt neuen Studiengang an der Hochschule Niederrhein

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Santander unterstützt neuen Studiengang an der Hochschule Niederrhein
Von links: Otmar Tibes, Vorstand Volksbank Mönchengladbach eG., Michael Schmuck, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Neuss, Prof. Dr. Siegfried Kirsch (stehend), Fachbereichsdekan Hochschule Niederrhein, Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg, Präsident Hochschule Niederrhein, Sven Witteck, Vorstandsmitglied Gladbacher Bank und Georg Maar, …

Mönchengladbach (ots)

- Innovative Kombination aus Studium und Ausbildung 
- Angebot entstand in Zusammenarbeit mit lokalen Finanzinstituten 

Die Hochschule Niederrhein gestaltet gemeinsam mit der Santander Consumer Bank und drei weiteren Finanzinstituten den neuen dualen Studiengang Banking & Finance. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichneten die Partner jetzt in Mönchengladbach.

Der neue Studiengang richtet sich an Interessenten, die eine Ausbildung als Bankkaufmann beziehungsweise Bankkauffrau mit einem Studium kombinieren möchten. In den ersten fünf Semestern sieht der Studienplan wöchentlich eine zweitägige Präsenzveranstaltung an der Hochschule vor sowie drei praktische Tage im Ausbildungsbetrieb. Nach Abschluss der Berufsausbildung wird das Studium dann berufsbegleitend weitergeführt und nach acht Semestern Regelstudienzeit abgeschlossen.

„Der Studiengang Banking & Finance bietet jungen Auszubildenden eine perfekte Kombination aus Theorie und Praxis und erfüllt damit die beruflichen Anforderungen optimal“, erläutert Georg Maar, Abteilungsleiter HR Relationship Management der Santander Consumer Bank. Duale Studiengänge seien ein wichtiger Baustein für eine innovative und nachhaltige Personalplanung, so Georg Maar weiter. „Daher hoffen wir für Santander auf viele qualifizierte Bewerbungen für dieses tolle Angebot.“

Die Bewerbung erfolgt online und ist zum jeweiligen Wintersemester möglich. Der Bewerbungszeitraum endet am 15. Juli 2017, die ersten Studenten beginnen zum Wintersemester 2017/2018.

Pressekontakt:

Ulrich Brüne
Communications
02161-690-5712
ulrich.bruene@santander.de

Mehr Informationen finden Sie unter: presse.santander.de

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Capgemini-Gruppe sucht 2017 in Deutschland 1.250 IT-Experten und Consultants

Berlin (ots)

- Digital und Cloud kurbeln Nachfrage nach Fachleuten weiter an
- Duales Studienangebot mit DHBW Stuttgart gestartet 
- Mehrere Hundert Praktikumsplätze verfügbar 

Rund 1.250 Stellen möchte das Beratungs- und IT-Dienstleistungsunternehmen Capgemini in diesem Jahr allein in Deutschland neu besetzen. Die Zahl liegt damit nochmals deutlich über dem Vorjahr als rund 900 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht und am Ende über 1.000 eingestellt wurden. Die gefragten Profile sind im Kontext der Digitalisierung angesiedelt, jedoch in ihren konkreten Anforderungen sehr unterschiedlich: Vom Softwareingenieur und Datenanalysten, über den Solution-Architekten, IoT-Fachleuten und Cybersecurity-Spezialisten bis hin zum Berater für die digitale Transformation sucht das Unternehmen diverse Fachkräfte in allen seinen Unternehmensbereichen.

„Die Digitalisierung der Unternehmen in Deutschland nimmt rasant Fahrt auf. Analog dazu wachsen wir im Digital- und Cloud-Umfeld. Daher suchen wir verstärkt nach gut ausgebildeten Talenten, die mit uns die vielen spannenden Projekte gestalten“, so Peter Lempp, Chief People Officer bei Capgemini in Deutschland.

Verstärkung in allen Unternehmensbereichen

Die Karrierechancen bei Capgemini verteilen sich auf alle Unternehmensbereiche: Application Services, als größter der vier Bereiche, sucht angehende und erfahrene Softwareingenieure, Solution-Architekten sowie Spezialisten für Cloud & Digital, Big Data und Business Intelligence. Der Unternehmensbereich Cloud Infrastructure Services öffnet neue Berufswege für Einsteiger und Experten insbesondere zu den Themen Infrastruktur, Cybersecurity und Cloud. Große Wachstumstreiber für Capgemini sind die Branchen Automotive, Manufacturing, Banken und Versicherungen sowie die Öffentliche Verwaltung.

Capgemini Consulting, die Strategie- und Transformationsberatungseinheit von Capgemini, wächst stärker als der Markt und investiert auch 2017 weiter in den Ausbau der Führungsposition für Digitale Transformation. Motor für das Wachstum bilden die Branchen Automotive, Konsumgüter und Finanzwesen. Die gesuchten Profile reichen von Beratern für Customer Experience oder Cybersecurity, Data Scientists und Innovationsmanagern bis hin zu Change-Management-Experten. Ziel des Stellenausbaus ist erfolgreiche Ausrichtung der Industrie auf neue, digitale Geschäftsfelder.

Die Capgemini-Tochter Sogeti hält im Jahr 2017 ebenfalls eine Reihe an Karriereperspektiven bereit. Im Bereich High Tech sucht das Unternehmen Ingenieure der Luft- und Raumfahrttechnik, IT-System-Administratoren sowie Entwickler für Embedded-Software. Für den Bereich IT-Testing sind Testexperten mit entsprechendem technischem Hintergrund sehr gefragt.

Duales Studienprogramm mit der DHBW gestartet

Aber nicht nur an bereits ausgebildeten Experten ist das Unternehmen interessiert. Im September 2016 startete Capgemini gemeinsam mit der DHBW Stuttgart das Duale Studienprogramm in den Fächern Angewandte Informatik (B.Sc.) und Wirtschaftsinformatik (B.Sc.). Dem Unternehmen liegt grundsätzlich viel daran, Studierenden der MINT-Fächer oder der Betriebswirtschaftslehre mit entsprechendem technischem Hintergrund erste Praxiseinblicke zu ermöglichen. Mehrere Hundert Praktika und Werkstudentenstellen werden im Laufe des Jahres 2017 an allen 13 Standorten in Deutschland ausgeschrieben.

Stellenanzeigen und weitere Informationen finden Sie hier: 
https://www.de.capgemini.com/karriere 
https://www.de.capgemini-consulting.com/karriere 
https://www.sogeti.de/jobs--karriere 

Über Capgemini

Mit mehr als 190.000 Mitarbeitern ist Capgemini in über 40 Ländern vertreten und feiert 2017 sein 50-jähriges Firmenjubiläum. Als einer der weltweit führenden Anbieter von Management- und IT-Beratung, Technologie-Services sowie Outsourcing-Dienstleistungen erzielte die Gruppe 2016 einen Umsatz von 12,5 Milliarden Euro. Gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt Capgemini Geschäfts-, Technologie- sowie Digitallösungen, die auf die individuellen Kundenanforderungen zugeschnitten sind. Damit sollen Innovationen ermöglicht sowie die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Als multinationale Organisation und mit seinem weltweiten Liefermodell Rightshore® zeichnet sich Capgemini durch seine besondere Art der Zusammenarbeit aus – die Collaborative Business ExperienceTM. Erfahren Sie mehr unter http://www.de.capgemini.com.

Rightshore® ist eine eingetragene Marke von Capgemini

Pressekontakt:

Capgemini
Achim Schreiber
030 88703-731
achim.schreiber@capgemini.com
http://www.twitter.com/CapgeminiDE

Katharina Jarrah
089 383382738
Katharina.jarrah@capgemini.com

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